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Die Hauptstadt
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Die Hauptstadt

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(Hier klicken für eine größere Version der Karte)


Beschreibung der Hauptstadt im vierten Jahr ihres Bestehens:
Hey, wach auf! Genug des dumpfen Dahingestolpere!
Schau, dort!
Die Mauern einer Stadt!
Dies ist unser Ziel: Grian Quihenya, Hauptstadt von Tir Na Lui Greine, dem Land des Westlichen Siegels.
Grian Quihenya, das Heim der Nyame des Westens, Siobhán NíCharthaigh!

Was sagst Du? Du kommst aus den Mittellanden, wo die Städte riesig und prächtig sind und sich mit gewaltigen Mauern schützen? Grian Quihenya sieht für Dich aus wie ein besseres Dorf, das sich als Stadt verkleidet hat?
Nun, Du magst Recht haben, mein Freund. Du magst Recht haben.
Die Stadt ist klein. Tausend Schritte bringen Dich von der einen zur anderen Seite.
Ihre Mauer ist nur drei Schritt hoch und keine zwei tief. Ihre Tore sind aus Holz, ebenso die Türme.
Doch vergib’ Ihr dies, der Perle des Westens! Sie ist noch jung, jünger vielleicht als Deine ausgetretenen Stiefel oder das Hemd, das Du am Leibe trägst.
In den Maßstäben von Städten ist sie nicht mehr als ein Neugeborenes.

Doch folge mir nun, tritt ein durch das Nordtor mit mir. Die Stadt hat vier Tore in die vier Richtungen des Kompasses, doch das Tor im Norden ist das Haupttor. Sieh’ nur die beiden Türme, deren Holzaufbauten mit Leder behängt sind.
Sieh’ das Tor, einfach, aber widerstandsfähig gebaut.
Hättest Du es besser gekonnt?

Sieh’ Dich ruhig um! Dies ist der große Marktplatz, direkt hinter dem Nordtor. Siehst Du die vielen verschiedenen Baustile bei den Häusern? Das ist das Spannende an dieser Stadt: Volk aus allen Ländern strömt hier zusammen und bringt seine Kultur, seine Art zu bauen, seine Speisen, seine Lieder mit. Noch ist Vieles davon abgegrenzt voneinander wie die Fassaden der Häuser, doch glaube mir! Schon bald wird ein Prozess einsetzen, in dem die eine Kultur Dinge aus der anderen übernimmt.
Dort rechts, das ist die Kaserne der Soldaten. Nein, besonders schön ist sie nicht mit ihren Holzbaracken und der hölzernen Palisade. Glaube mir: Irgendwann wird diese Kaserne vor die Stadt wandern, komplett mit steinernen Mauern und gewaltigen Türmen, und der Hauptstadt des Westens ein Bollwerk sein, wie es in diesen Landen kein zweites gibt. Doch noch ist es nicht soweit. Noch braucht die Kaserne den Schutz der Stadtmauern, und die Stadtmauern den der Soldaten.

Dort, gerade zu ist das Handelskontor des schwarzen Skorpion. Genau, diese Häuser mit der verzierten Fassade. Die große Mauer daneben gehört zum Schrein der Luft.
Grian Quihenya ist nicht groß, doch sie weiß, wem ihre Loyalität und Dankbarkeit gehört. Die Bewohner haben jedem der fünf Elemente einen Schrein errichtet. Keine Sorge, Du wirst sie während unseres Rundganges alle zu Gesicht bekommen.

Wenn ich Dich noch auf jene Gasse zur Linken aufmerksam machen dürfte? In ihr befindet sich rechter Hand Dubhgaills Brennerei, wo es den besten Getreidebrannt dieser Gegend gibt. Dubhgaill und seine irischen Schwestern und Brüder nennen ihn Uisce Beatha, was „Lebenswasser“ heißt.
Ich empfehle Dir, die Brennerei einmal aufzusuchen, während Du hier weilst. Aber stell’ Dich auf lauten Gesang ein, auf einen rauen Umgangston und wilde Tänze. Dubhgaills Brennerei ist kein geeigneter Ort für ruhige Beschaulichkeit.

Doch folge mir nun über den Platz und zur vorderen Seite des Aeris-Schreins. Siehst Du, wie die Mauer ihn umgibt, aber dort vorne offen steht, ohne Tür oder Tor?
Auf diese Art sind alle fünf Schreine in der Stadt gebaut. Die Mauer soll jene, die zur Andacht oder Fürbitte zum Schrein gehen, eine gewisse Abgeschiedenheit geben, doch kein Tor schließt den Schrein völlig ab, und so ist er immer ein Teil der Stadt und für jedermann jederzeit offen.
Schau nur!
Siehst Du das Haus innerhalb der Mauern?
Es gibt an jedem der Schreine eines, geplant und eingerichtet mit dem Wunsch, den Elementarvölkern des jeweiligen Elements eine gefällige und angenehme Umgebung zu bieten, wenn sie als Gäste hier verweilen.
Diese Häuser sind natürlich in allen Schreinen verschieden. Dies ist der von Aeris, und so sind die Fenster hoch und offen, und dort gibt es einen kleinen Turm, der nach oben offen ist und den Wind einfängt.
Durch diesen Bogen in der Mitte des Gebäudes kommt man zum eigentlichen Schrein. Komm hier herüber, dann kannst Du einen kleinen Blick auf die weißen Stelen werfen.

Nun komm aber weiter! Hier entlang, Richtung Süden.
Siehst Du, wie sich hier ein Haus an das andere schmiegt? Es sieht aus wie in einer richtigen Stadt. Auf Straßenniveau befinden sich die Ladengeschäfte oder Werkstätten, und oben leben die Familien.
Es ist alles da, jedes Gewerk, das diese kleine Stadt braucht. Nur den Färber haben sie vor die Mauern verbannt, in den Süden. Der Geruch, der an Tagen mit ungünstigem Wind manchmal von dort herüber treibt, ist aber auch wirklich zum Weglaufen!
Der Bäcker dort ist nicht übel! Komm, ich lade Dich ein: Probier etwas von dem Naschwerk! Na? Nicht übel für so ein kleines Nest, oder?

Hast Du auf die Leute geachtet? Ist Dir aufgefallen, wie unterschiedlich sie sind? Dort schreitet ein irischer Krieger mit karierten Beinkleidern und Kettenhemd. Die beiden jungen Schönheiten dort drüben sind bestimmt mit ihren Eltern aus den Mittellanden gekommen.
In ein paar Monaten ist eine von ihnen vielleicht schon das Weib des Kriegers von eben, oder vielleicht die dieses römischen Schreibers, der auf das große Haus dort zu eilt. Schau’ Dir das an! Er trägt tatsächlich Sandalen. Mir wäre das zu kalt!

Das Haus ist übrigens der ‚Tag der Höchsten’, in dem sich die Könige und Fürsten jener Lande treffen, die Land von der Nyame als Lehen erhalten haben. Dort werden wichtige Entscheidungen getroffen, mein Junge!
Das interessiert Dich nicht? Du bist ein Krieger und gibst Nichts auf Politik?
Bravo! Was glaubst Du, wer hat diese Stadt gebaut? Wer sorgt dafür, dass das Land bestellt und die Ernte eingeholt wird? Dass Du schließlich zu Speisen hast? Dass Erz gefördert wird, um Eisen für Deine Rüstung, Deine Waffen zu haben? Dass Straßen gebaut werden, auf denen Du marschieren kannst?
Du glaubst, Politik ist eine Beschäftigung für fette alte Männer, die zu bequem geworden sind, um eine Waffe zu führen?
Du irrst Dich! Die Politik, die hier gemacht wird, dreht sich nicht um kleinliche Machtkämpfe und Pfründe. Hier geht es darum, dieses Land am Laufen zu halten, seine Ressourcen zu bündeln und ihm sein Fortkommen, sein Überleben zu sichern. Glaub’ mir, viele von denen, die in jenem Haus sprechen dürfen, haben weit mehr Schlachten gesehen, als Du jemals sehen wirst!

Oje! Bitte verzeih’ mir meine heftigen Worte. Es ist nur … nun, ich bin mir sicher, eines Tages wirst Du verstehen, was ich meine.
Komm, mein junger Freund. Lass’ uns weiter gehen.
Ahh, ich sehe, wie Dein Blick immer wieder zurück wandert zu dieser hohen Mauer und dem großen, runden Gebäude dahinter.
Ja, Du vermutest richtig: Dies ist der Mittelpunkt der Stadt, geografisch wie im übertragenen Sinne, das Haus der Nyame. Folge mir, dann zeige ich Dir mehr davon.
Nein, sie selbst können wir heute nicht sehen. Die Nyame hat wichtigere Dinge zu tun als ein paar schaulustige Reisende zu empfangen und sich angaffen zu lassen. Sie ist der wahre Nabel dieses Landes. Manche sagen, sie ist das Land.
Viele wollen sie sprechen, und ihr Tag ist nicht länger als der eines jeden anderen Sterblichen.
Siehst Du die Wachen dort am Tor zu ihrem Grund? Sicher, sie schützen sie, aber sie haben auch die Aufgabe, neugierige Reisende wie uns abzuwimmeln.

Schau’, dem Haus der Nyame gegenüber liegt ein weiterer Schrein, der Schrein Magicas. Er liegt genau im Zentrum der vier anderen Schreine, der Stellung Magicas als verbindendes Element der anderen Vier entsprechend.
Siehst Du, wie sich das Gebäude auf ihm von dem am Schrein Aeris’ unterscheidet und ihm doch gleicht?
Nun, Du hast später noch genügend Gelegenheit, alle Schreine zu besuchen und Dir genau anzuschauen.

Doch zuvor will ich meine kleine Führung durch Grian Quihenya zu Ende bringen, die ich Dir versprochen habe.
Komm, wir gehen in Richtung Osten. Diese Straße ist noch gepflastert, aber bald kommen wir in Bereiche, wo die Straßen nur aus festgetretenem Boden bestehen. Wenn es viel regnet, verwandeln sie sich in matschige Bäche, und die Anwohner legen Holzbohlen aus, um überhaupt noch trockenen Fußes ihre Häuser verlassen zu können.
Doch dieses Land ist eher trocken, und starke Regenfälle sind selten.
Beachte diese Straße, die gerade wie der Flug eines Pfeils zum Osttor führt, vorbei am Feuerschrein.
Viele der Straßen sind entstanden, wie Straßen eben so entstehen: Häuser wurden errichtet, und dazwischen blieb Platz für die Bewohner und Besucher zum Gehen, zum Heranschaffen von Baumaterial und später Waren, zum Erreichen weiter hinten liegender Häuser.
Die Straßen vom Zentrum, vom Schrein Magicas und dem Haus der Nyame zu den Toren jedoch sind geplante Hauptstraßen.
Schau, der Schrein Ignis’. Sogar am helllichten Tage kann man den Schein der Kohlebecken im Innern des Gebäudes durch die Fenster sehen.

Die Nähe der vier Tore zu vier der Schreine hat übrigens dazu geführt, dass im Sprachgebrauch vieler der Bewohner das Nordtor das Lufttor, das Osttor das Feuertor, das Südtor das Erdtor und das Westtor das Wassertor genannt wird. Manche nennen sogar das Tor zum Haus der Nyame das Magietor.

Wenn Du von hier aus dort in Richtung Nordost blickst, kannst Du Gemüsebeete sehen.
Seltsam, oder? In der Mitte wirkt Grian Quihenya fast wie eine richtige Stadt, aber hier, an der Mauer, ist noch viel Dörfliches vorhanden.
Komm mit, wir gehen hier an der Mauer entlang nach Süden. Hinter diesen Häusern wirst Du besser sehen, was ich meine. Da! Sieht das nicht aus wie ein Bauernhof mitten in der Stadt? Da grasen sogar Pferde. Und da: Kühe!
Nun, über diese Wiesen sollten wir jetzt nicht marschieren. Gehen wir hier entlang.

Dort im Süden ist der Schrein Terras. Das Gebäude für die Elementarvölker ist niedriger, und ein Gutteil liegt unterirdisch.
Die großen Scheunen rechts davon sind die Speicher der Stadt. Ich bin nie dort hinein gegangen, aber es gibt dort wohl auch eine ganze Anzahl unterirdischer Kornspeicher. Das Land ist fruchtbar, wenn auch etwas zu trocken.
Oh, und das ist der Obsthain. Ich glaube, manche der Bäume haben in diesem Jahr schon Früchte getragen. Ohne Zweifel wird es in ein oder zwei Sommern Äpfel und Birnen für so manchen Kuchen und auch Zwetschgen geben.
Ich frage mich, ob sie hier auch Obstbrand herstellen werden.

Nun, ich habe ja gesagt, dass die Stadt nicht sehr groß ist. Da ist auch schon das Westtor mit dem Schrein Aquas. Davor gibt es einen Brunnen. Passt, oder? Aber keine Sorge, das ist nicht der einzige in der Stadt. Eigentlich gibt es eine ganze Menge davon.

So, nun folge mir nur noch eine kleine Wegstrecke, hier, wieder in Richtung des Zentrums und dann nach Links. Dort ist unser Ziel: Das Gasthaus zum Silberkessel. Hier werden wir uns Zimmer nehmen und erstmal ordentlich essen.
Und dann kannst Du die Stadt auf eigene Faust erkunden.
Wer weiß, vielleicht findest Du sogar die beiden Schönheiten wieder, die vorhin Dein Auge so fesselten.
Es ist – wie gesagt – keine sehr große Stadt.



Dies sind die Gesetze Grian Quihenyas:

Punkt Eins

Jene, die der folgenden Taten überführt werden oder denen Zeugen diese Taten anlasten oder bei denen anderweitig der begründete Verdacht besteht, dass sie solche begangen haben innerhalb der Grenzen, in denen diese Gesetze gelten, werden von der Wache in Gewahrsam genommen bis zum Zeitpunkt, an dem ein von der Nyame bestellter Richter über ihre Sache zu Gericht sitzt.

1. Verübter oder versuchter Mord oder Totschlag an einer Person im Sinne der „rechten und praktischen Regierung in Tir Na Lui Greine“, § 2.
2. Verkrüppelung einer Person im Sinne der „rechten und praktischen Regierung in Tir Na Lui Greine“, § 2.
3. Unzucht
4. Handlungen im Dienste oder Namen der verfemten Elemente.

Punkt Zwei


Jene, die der folgenden Taten überführt werden, werden vom Hauptmann der Wache oder einem seiner Stellvertreter gehört, der daraufhin die Strafe festlegt.
Beschuldigte können diese Strafe ablehnen, woraufhin sie von der Wache in Gewahrsam genommen werden bis zum Zeitpunkt, an dem ein von der Nyame bestellter Richter über ihre Sache zu Gericht sitzt.
Die Strafen, die von der Wache verhängt werden, dürfen den Gegenwert von 2 Sét oder einem Tag Zwangsarbeit oder 20 Stockhieben nicht überschreiten.

1. Ungehorsam gegenüber Anordnungen der Nyame
2. Den Elementen ungefälliges Verhalten
3. Unberechtigtes Ziehen einer Waffe
4. Unberechtigte Anwendung von Magie
5. Diebstahl, ob vollzogen oder versucht
6. Herumlungern
7. Singen von Spottliedern auf die Oberen
8. Ausschlagen von Zähnen oder Brechen von Knochen
9. Öffentlicher Aufruhr
10. Betrunkenes Gegröle

Punkt drei

Unabhängig von den öffentlichen Strafen kann ein Geschädigter vom Schädiger die Begleichung des Schadens einfordern.